Wie ich die Dinge sehe!

 

 

 

 


08. Mai 2019, 12:33

701.000 Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen schon ab 2023

Mit der geplanten Fertigstellung des Terminals 3 in 2023 will die Fraport die Genehmigung für 126 Starts- und Landungen pro Stunde am Frankfurter Flughafen beantragen. Damit könnte die Zahl der jährlichen Flugbewegungen schon im Jahr 2023 den Grenzwert der Planfeststellung von 701.000 Flugbewegungen erreichen. Gegenüber heute bedeutet dies eine nochmalige Zunahme des Flugverkehrs um rd. 37 %. In 2018 gab es fast 1.600 Starts und Landungen in der Zeit des Nachflugverbotes. Es ist also leicht vorstellbar, was die Anwohner des Frankfurter Flughafens ab 2023 zu erwarten haben.
Umso wichtiger wäre es, sich jetzt noch entschlossener für ein wirkliche Verbesserung beim aktiven und passiven Lärmschutz einzusetzen. Die diskutierte Änderung des Fluglärmschutzgesetzes wäre ein wichtiger Ansatz dazu. Mit der Änderung könnten endlich die auch vom Umweltbundesamt für notwendig angesehenen Verbesserungen umgesetzt werden. Dazu gehört
- die Senkung der zu hohen Grenzwerte für den Fluglärmschutz,
- ausreichende wirkungsbasierte Schutzkriterien für den Lärmschutz in der Nacht,
- zeitnahen Ansprüche auf passiven Lärmschutz
- ausreichender Lärmschutz für besonders schutzbedürftige Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser
- ausreichende Lärmschutzmaßnahmen für bereits geschützte Wohnungen
- ausreichende Bezuschussung von Lüftungseinrichtungen in Schlafräumen
- ein Vorrang von aktiven Lärmschutzmaßnahmen vor passiven Maßnahmen

Außerdem muss die Forderung nach einer verbindlichen und wirksamen Lärmobergrenze am Frankfurter Flughafen durchgesetzt werden.

Viel Hoffnung für die Anwohner am Frankfurter Flughafen, dass diese Verbesserungen auch greifen, gibt es aber nicht. Die Luftverkehrswirtschaft leistet wieder einmal gute Arbeit, wenn es darum geht die Bundesregierung von wirksamen Verbesserungen für die Anwohner bei der Änderung des Fluglärmschutzgesetzes abzuhalten und die Hessische Landesregierungen hat ihre Aktivitäten für eine verbindliche Lärmobergrenze und für mehr Lärmschutz praktisch eingestellt.
Es bleibt also wie immer am Frankfurter Flughafen für ein grenzenloses Anwachsen der Flugbewegungen bezahlen die Anwohner mit immer mehr Fluglärm!

Redakteur

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04. April 2019, 22:08

Das Abschaffen der Straßenbeiträge ist unsozial!

Das Abschaffen der Straßenbeiträge ist unsozial, wenn die Einnahmeverluste einer Stadt über die Grundsteuer ausgeglichen werden müssen. So werden beispielsweise ein Investor oder ein großes Wohnungsbauunternehmen von einer Beteiligung an den Kosten zur Straßenerhaltung befreit und gleichzeitig müssen die Mieter über die Grundsteuer die städtischen Kosten der Straßenerhaltung unabhängig von ihrem Einkommen in voller Höhe übernehmen.

Übrigens können alle Grundstückseigentümer und Investoren die gezahlten Straßenbeiträge von der Steuer absetzen. Was schließlich dann auch bedeutet, das sich in der Summe die finanzielle Belastung für privater Hauseigentümer durch Straßenbeiträge nicht nennenswert von einer Belastung durch eine entsprechende Grundsteuererhöhung unterscheidet. Dies gilt nicht für sogenannte wiederkehrende oder regelmäßige Straßenbeiträge, denn hier müssen die Grundstückseigentümer auch noch die erheblich höheren Verwaltungskosten tragen.

Nur ein Ausgleich des Wegfalls der Straßenbeiträge durch Fördermittel des Landes kann die Belastung für den einzelnen Grundstückseigentümer wirklich reduzieren. Dies hatte die hessische SPD im letzten Jahr auch gefordert, als das Land Hessen mit seiner Gesetzesänderung den Kommunen erst die Möglichkeit geschaffen hatte, die Straßenbeiträge abzuschaffen.

Redakteur

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26. März 2019, 14:36

Wir brauchen mehr Ganztagsschulen!

Eine breite Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder hat einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Folge positive Bildungseffekte und lohnt sich auch wirtschaftlich. Gerade sozial benachteiligte Kinder könnten besser gefördert werden und ihre Lebenschancen würden sich deutlich verbessern.
Vor diesem Hintergrund ist es überhaupt nicht zu verstehen, wie langsam im Main-Taunus-Kreis der Ausbau der Grundschulen zu Ganztagsschulen vorangeht. Einer der reichsten Landkreise in Deutschland gehört zu den Schlusslichtern beim Ausbau des Ganztagsangebotes. Die Paul-Maar-Schule in Flörsheim ist ein signifikantes Beispiel für das Versagen des Kreises. Mit den finanziellen Mitteln des Flughafen-Regionalfonds hätte schon längst eine grundlegende Verbesserung der sozialen und pädagogischen Betreuungssituation an der Schule erreicht werden können. Dem Fazit der Bertelsmann-Studie muss man an dieser Stelle nichts hinzufügen: "Den Luxus, Kinder mehrheitlich mittags nach Hause zu schicken, kann sich Deutschland nicht mehr leisten!"

Redakteur

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01. März 2019, 10:12

Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung bleibt außen vor!

Stellen Sie sich einmal vor, beim Bau der Landebahn Nordwest hätte die politische Mehrheit in der Stadt entschieden, dass das Planfeststellungsverfahren für den Flughafenausbau die Stadtverordneten- versammlung nichts anginge und der Magistrat in seiner Stellungnahme gegenüber der Fraport als Vorhabensträger seine Verhandlungsbereitschaft signalisiert hätte.

Das kann sich niemand vorstellen!

Aber genau das ist jetzt beim Planfeststellungsverfahren für den Bau von sechs Lärmschutzwänden in Flörsheim entlang der S-Bahnlinie Frankfurt-Wiesbaden passiert.

Der Magistrat ist der Meinung, dass die Stadtverordnetenversammlung nicht darüber zu befinden hat, ob die Lärmschutzwand im Bereich des Bahnhofs geschlossen wird oder ob die Restflächen hinter der Wand nach dem Bau an die Stadt verkauft werden müssen, damit das Flörsheimer Stadtbild nicht von vernachlässigten Grünflächen verschandelt wird.

Aber auch durch Nichtstun kann man Politik machen, das ist jetzt halt in Flörsheim so!

Redakteur

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22. Februar 2019, 11:00

FDP scheidet aus dem Viererbündnis aus

Keine vier Monate hat das Bündnis aus CDU, GALF, dfB und FDP in der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung nach dem Amtsantritt des neuen Bürgermeisters gehalten. Die vielen Versprechungen von mehr Transparenz und Miteinander sind längst Vergangenheit. Überall in der Stadt ahnt man den kommenden Stillstand einer Politik, die sich vor den drängenden Problemen und den damit verbundenen Auseinandersetzungen weg duckt. Ob das neue Dreierbündnis die schwierigen Haushaltsberatungen und die Wahl eines neuen Ersten Stadtrates oder wohl besser einer Ersten Stadträtin überlebt, darf man schon jetzt bezweifeln. Dass die FDP jetzt einen Willen zu mehr Öffentlichkeit in Ihrer Pressemitteilung ankündigt, kann man also getrost vergessen. Schließlich war doch für ihre Entscheidung ausschlaggebend, dass nicht die FDP den Ersten Stadtratsposten besetzt, sondern wieder die GALF mit Renate Mohr.

Redakteur

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21. Mai 2018, 10:20

"Die Henne lacht" eröffnet wieder!

Nachdem jetzt die Umbauarbeiten mit Hochdruck begonnen wurden und die IFB als alter und neuer Betreiber des Bistros "Die Henne lacht" in der Flörsheimer Kulturscheune das benötigte Personal einstellt, soll "Die Henne lacht" am ersten August-Wochenende wieder ihre Türen öffnen.

Redakteur

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29. April 2018, 17:10

Machbarkeitsstudie für den barrierefreien Umbau der Unterführung Hochheimer Straße beauftragt.

Der Magistrat der Stadt Flörsheim am Main hat die Machbarkeitsstudie für den barrierefreien Umbau der S-Bahnunterführung Hochheimer Straße an ein Ingenieurbüro vergeben. Mit der Machbarkeitsstudie soll untersucht werden, wie die Unterführung barrierefrei umgebaut werden kann. Dies würde eine bessere Erreichbarkeit der westlichen Altstadt für die Bereiche nördlich der S-Bahnlinie bedeuten. Nicht nur Menschen mit Gehbehinderung, sondern auch Familien mit kleinen Kindern würden hiervon profitieren. Die Kosten der Planung werden ca. 12.000 € betragen.

Redakteur

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20. April 2018, 22:01

Baubeginn für 24 Wohnungen am Heinrich-Dreisbach-Weg

Am letzten Montag konnte endlich der symbolische erste Spatenstich für das neue Mehrfamilienhaus am Heinrich-Dreisbach-Weg erfolgen. Die Firma MAB aus Bischofsheim baut dort mit Förderung durch die Stadt Flörsheim am Main und das Land Hessen 24 Mietwohnungen. Für zehn Wohnungen erhält die Stadt ein Belegungsrecht und zahlt dafür eine Förderung von rd. 100.000 €. Auch im Jahr 2017 ist Flörsheim wieder gewachsen. So hat die Bevölkerung im ersten Halbjahr 2017 offiziell um 0,6 % zugenommen. Damit leben jetzt nach offizieller Statistik 21.245 Menschen in unserer Stadt. Gleichzeitig geht die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen im Stadtgebiet immer mehr zurück. Deshalb setze ich mich für mehr bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt ein!

Redakteur

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15. April 2018, 14:26

Bauantrag für die Erweiterung des Schulkinderhauses an der Paul-Maar-Schule wurde eingereicht.

Seit der ersten Aprilwoche liegt jetzt der Bauantrag für die Erweiterung des Ilse-Kahn-Schulkinderhauses bei der Kreisverwaltung. Wir hoffen jetzt, dass wir Ende August mit dem Bau beginnen können und dann für das Schuljahr 2019/20 nach einem Jahr Bauzeit den Betrieb aufnehmen können. Für rd. 1,5 Mio. € wird die Zahl der Betreuungsplätze für die Schulkinder von der Paul-Maar-Schule um 50 Plätze auf 150 Plätze erhöht. Die Stadt hat damit eine Aufgabe übernommen, die eigentlich der Main-Taunus-Kreis als Schulträger hätte übernehmen müssen.

Redakteur

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05. April 2018, 22:06

Offizieller Spatenstich für die neue Kindertagesstätte Hauptstraße

Heute war der offizielle Spatenstich für die neue städtische Kindertagesstätte Hauptstraße in Flörsheim am Main. Die Kita wird ab Oktober 2018 öffnen. 3 Gruppen für 75 Kinder über drei Jahre und 2 Gruppen für 24 Kinder unter drei Jahren werden angeboten. Insgesamt wird die Stadt Flörsheim am Main für den Bau und die Einrichtung der Kindertagesstätte rund 3,3 Mio. € aufwenden. Die schnelle Fertigstellung der Kita für 99 Kinder ist wegen der gewählten Modulbauweise möglich.

Redakteur

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